Campact begrüßt die Annahme von Änderungsanträgen zur Netzneutralität im Internet in der heutigen Entscheidung des EU-Parlaments. Die meisten Änderungsanträge liberaler, grüner, sozialdemokratischer und linker Abgeordneter, die viele Passagen der Verordnung „zum europäischen Binnenmarkt der elektronischen Kommunikation und zur Verwirklichung des vernetzten Kontinents“ entschärfen, fanden eine Mehrheit.

„Die heutige Annahme zahlreicher Änderungsanträge zu der Verordnung ist ein Erfolg für die Zivilgesellschaft in Europa. Der Protest von 170 000 Bürgerinnen und Bürgern gegen Sonderrechte für Internetkonzerne hat Wirkung gezeigt. Diese Entscheidung ist eine Weichenstellung für die Zukunft des Internets als Raum für Vielfalt und Innovation. Das EU-Parlament hat dem Zwei-Klassen-Internet heute eine Absage erteilt und damit diskriminierenden Geschäftsmodellen einen Riegel vorgeschoben", so Katharina Nocun von Campact.

"Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, daher werden wir wachsam bleiben. In den Verhandlungen zwischen Rat und EU-Parlament muss sich nun auch die Bundesregierung nun für eine echte Netzneutralität und gegen Sonderrechte für Konzerne stark machen und darf nicht vor der Telekom-Lobby einknicken.“ 170.000 Menschen schlossen sich innerhalb nur einer Woche dem Appell des Kampagnennetzwerks Campact und der Vereine Digitalcourage, Digitale Gesellschaft, European Digital Rights und des Verbraucherzentrale Bundesverbands an. Die Unterschriften waren am Dienstag an Abgeordnete des Europäischen Parlaments übergeben worden.

„Ich suche meine leibliche Mutter. Sie hat mich am 15. September 1986 zur Welt gebracht und mich ein paar Stunden später in einer Burger-King-Toilette in Allentown ausgesetzt. Bitte helft mir sie zu finden, indem ihr meinen Post teilt. Vielleicht wird sie ihn sehen. Danke.“

Das ist die berührende Geschichte von Shirley und Jenny, die sich nach zwei Jahrzehnten der Trennung in einem Elefanten-Schutzgebiet in Tennessee (USA) wiederbegegnen. Die beiden Elefanten lebten als junge Tiere im selben Zirkus, wo sie viel erleiden mussten. Shirley wurde nach einer Attacke durch einen anderen Elefanten im Alter von 30 Jahren in den Zoo von Louisiana verlegt. Als sie 52 Jahre alt war, durfte Shirley im Schutzgebiet endlich in Freiheit leben. Als sich die Tiere nach zwei Jahrzehnten wiedersehen, erkennen sie sich sofort. Beide Freunde leben endlich wieder zusammen. 

Nach rund 30 Jahren im Gefängnis im US-Staat Louisiana ist Medienberichten zufolge einer der am längsten einsitzenden US-Todeskandidaten in die Freiheit entlassen worden. Der 64 Jahre alte Glenn Ford kam laut einem CNN-Bericht am Dienstag (Ortszeit) frei, nachdem die Staatsanwaltschaft um seine Entlassung ersucht und ein Richter dem entsprochen hatte.

Lobby-Vorstoß abgewehrt. Das wird Monsanto & Co nicht gefallen: Heute hat das EU-Parlament die Saatgut-Verordnung abgeschmettert. Sie hätte Konzern-Einheitssaatgut bevorzugt und regionale Vielfalt vernichtet. Nach unserem Protest haben die Abgeordneten das nun rundweg abgelehnt.

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